Dienstag, 23. Februar 2016

Schmerzpflaster spritzen

Wenn irgendjemand die Idee hat, sich Schmerzpflaster auszukochen und sich das zu spritzen, dann Tut Das Nicht wenn Ihr weiter von meinen Abenteuern lesen wollt! Einer hat es getan und ist sofort tot umgefallen und fehlt jetzt hier auf dieser Welt. Ihr braucht das nicht zu testen. Spritzt Euch am besten gar nichts, außer was der Arzt eures Vertrauens rät, wenn überhaupt. Schmerzpflaster sind auch schlecht, nicht zuletzt für die Umwelt. Aber in erster Linie gehören sie nicht gespritzt!!!

Mittwoch, 10. Februar 2016

"Jeder 5. Jugendliche ist leistungsschwach"

, alarmiert mich der Radio. Aufgrund einer neusten Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist die Wirtschaft nicht zufrieden mit der Hamsterrad-Fähigkeit unserer Kinder. Leistung, Effizienz und Effektivität, das ist, was einige unserer Kinder nicht mehr mitmachen. Das ist dem Wirtschaftsbetrieb Germany nicht recht.
Wieviel Prozent der Jugendlichen finden ihren Weg? Wieviel Prozent der Jugendlichen sind glücklich und zufrieden? Wieveil Prozent der Jugendlichen sind schon mal auf einen Baum geklettert? Wieviel Prozent der Jugendlichen können pfeifen oder ein Lagerfeuer anzünden?
Oder wieviel Prozent der Jugendlichen haben Zeit und Platz, ein Lagerfeuer zu machen?
Wohin soll Deutschland gehen, wenn sich nicht jeder 5. Jugendliche mit Nachmittags-Unterricht und Ritalin hochpeitschen lässt, instrumentalisiert zu werden, dass die Reichen reicher und die Armen ärmer werden?
Jeder 5. Jugendliche ist meine Hoffnung, dass sich irgendwanneinmal noch was ändert im Land der Dichter und Denker.
Costa Rica hat sein Militär abgeschafft, der König von Butan hat das Bruttoinlandsglück eingeführt, und wir verheizen weiter unsere Kinder für Geldgewinne von Leuten, die wir nichtmal mehr kennen. Das prangere ich an! Armes Deutschland! In alten Kulturen musste man nur 2 - 5 Stunden am Tag arbeiten, heute haben wir Entwicklung, Fortschritt, Umweltschutz, Zeitmanagement, Urlaubsplanung und Onlineshopping (engl: an der Leine einkaufen). Besser gehts uns! (iron.)

Freitag, 5. Februar 2016

Gedanken am Hochsitz

Wer bei schlechten Wetter im Tann keinen Unterstand findet, ist froh um die sogenannten Drückjagdkanzeln. Die heißen so, weil die Schützen auf wilde Tiere, die von Treibern durchs Unterholz "gedrückt" werden, so von oben herabschießen, wie einstmals die Pfarrer in der Kirche, als sie noch beiGutundBöse was zu sagen hatten.
Auf einer meiner Touren hatte ich die Situation, weil der Bewegungsdrang manchmal über die Bequemlichkeit siegt, für eine Zeit. Und nach gewissem Bewegen, will man sich wieder ausruhen, möglichst komfortabel windgeschützt. Da kommt einem so eine Drückjagdkanzel gerade recht.
Ich darf da raufsteigen, weil ich forstlich ein- und ausgebildet bin und mir somit der Risiken bewusst bin. Ihr dürft nicht! Wenn das Ding bei einem Schäferstündchen zusammenkracht, zahlt Ihr selbst den Orthopäden!
Die Jäger sitzen dort ansonst. Ihr Job ist es, durch Erschießen die Bevölkerung der Rehe undso so zu regulieren, daß sie sich nicht soviel vermehren wie sie wollen und der Gesellschaft den Rohstoff Holz wegfräßen, schon seit Jahrhunderten.
Das hat sich bei den Wildtieren so herumgesprochen, daß sie sich lieber verstecken. Deswegen kommt der Mensch mit Nachtsichtgerät in der Dunkelheit, dann sehen sie ihn nicht.
So viele Rehe wie Menschen gibt es nun auch nicht, und so muß der Jäger manchmal stundenlang warten, so daß er sich diese Sitze bauen lässt.
Ich hab trotz eigentlichem Sau-Wetters 2 Rehe gesehen, sogar tagsüber, aber sie mich auch und sind sicherheitshalber geflüchtet. Dann bin ich in die Rolle des Jägers geschlüpft und hab mich in die trockene Drückjagdkanzel gesetzt.
Sie war überall Teppich, zweckmäßige Ergonomie der Einrichtung, sogar 2 Decken lagen herum. Ja man ist erstmal froh, wenn man schon einige Zeit gelaufen ist, so sitzen zu können.
Da sitzt man dann so und sieht aus den Schießscharten und sitzt erstmal:

Und es passiert Nichts!

Ist ja klar, denn Rehe sind selten und auch nicht blöd. Sie wissen ja, dass in der Nähe dieser Orte die halbe Verwandtschaft draufgegangen ist, einfach so mit einem Knall. Der Jäger hat sich einen Salzkristall-Batzen gekauft, den er paar Meter von seiner Warte installiert hat. Salz ist für Rehe so geil wie Plätzchen im Advent und im Endeffekt deswegen stehen im Wald immer noch Bäume.

Also wartet man nun vor dem Salzköder, ob ein Reh kommt, aber meistens kommt keines. Und wenn man nicht schläft, schaut man.

Man sieht dabei immer nur das gleiche, wenn man nach außen schaut.

Jäger müssen langweilige Menschen sein, weil ich würde mir so einen Ort schöner gestalten, mit Postern, Dekoration und Komfort. Die Jäger heut werden aber auch am Handy hängen, wie so viele im Kollektiv.

Einen Hochsitz gabs in der Nähe, da saß immer ein 1,70m großer Paulchenpanter aus Plüsch drinnen, immerhin! Ich glaub, der be-sitztende Jäger hier wollte nicht, dass ich ihm dekoriere, sonst würde er es selber.

Was macht den Jäger so schlaflos? Hat er ein bößes Weib daheim, warum er gerne hier ist? Hat er andere Sorgen? Es gibt ja viele Sorgen, die die Menschen haben, jeder andere. Vielleicht ist es auch das Jagdfier. Das ist auch be Raubtieren zu beobachten. Es macht wohl irgendwie geil.
Mich aber nicht. Mir wurde eher langweilig, nach einer Zeit.

Dan kamen 2 Tauben !!! Erst die eine, dann die andere. Dann beobachtet man die 2 Tauben, wie sie picken.
Die picken dann so, und dann fliegt zuerst die eine weg, und danach die andere.

Die Bäume sind immer noch die gleichen.
Seit vorhin hat sich nichts verändert.



Das Reh springt hoch, das Reh springt weit, warum auch nicht, es hat ja Zeit.

Ich auch und nach nichteinmal ner halben Stunde wollte ich auch lieber rumspringen als dort sitzen müssen, was eine Leistung ist, die ich sehe. Über den Sinn/Erfolg und Gerechtigkeit so einer Jagerei verschwende ich keine Debatte. Die Wahrheit ist für jeden individuell.
Hochsitze können auch gut sein, für mich lieber mit schöner weiter Aussicht.

Dienstag, 26. Januar 2016

Bürokratie update:

Das Arbeitsamt hat mich in nun 2 Tagen mit viel neuem Papier versorgt:
- 2 Seiten, dass ich nach 1 Jahr des Schweigens nun doch wieder Interesse der Jobvermittlung genieße (JETZT wär die Zeit, liebe Leser, mir einen Plattenvertrag oder sonstwas anzubieten!),
- 7 Seiten, dass ich weitere 12 Monate irgendein Geld von denen bekomm' + 2 Seiten GEZ-Befreiung, und
- 18 Seiten im großen Umschlag wegen Defizitausgleich aus der Diskrepanz Krankenkassenbeitragsforderung/Krankenhassenbeitragsleistungen von vierstelliger Betragshöhe, die sie mir in monatlichen Raten von 58,zerquetschte €uro rauströpfeln, und
- 1 Seite in nem Extra-Brief, wegen den 200€ angeblicher Einnahmen im Februar 2015: Ist mir neulich erst eingefallen; wahrscheinlich synchron als sie es bearbeitete: Die hatten mir 200€ ausbezahlt, nicht mehr, als ich am Monatsende nicht wusste wie ich Miete und Krankenkasse und alles bezahlen sollte, weil der Erstantrag ja 3,5 Monate bis zur Bewilligung gebraucht hat. Das hat sie nochmal herausgefunden.
- Und dann kamen nochmal 6 Seiten, wegen den erzielten Einkünften aus Schauspielerei im September, dass ich 90,79€ zurückzahlen soll.
Keine Entschuldigungen, keine Glückwünsche, wir sind Nummern unter Nummern im System.

            *prost sunshine!

Montag, 18. Januar 2016

In der Reihe "Erkenne dich selbst - aber nicht zuviel" forschen wir heute nach Unserem Song.
Ein kleines Gedankenspiel, nicht ganz bierernst, und doch vielleicht mit einem Fünkchen Wahrheit und auf jedenfall Spaß:
Damals war es soweit, und 9 Monate davor lief wahrscheinlich bestimmt inspirative Musik. Ein lohnenswerter Blick zurück in die Deutschen Single-Charts, was so lief, als man/Frau gemacht wurde; und ein reinfühlen auf eventuelle Resonzen, wo die Seele vielleicht gesagt hat: "Jawoll Da nist' ich mich jetzt ein". Ob so ein bisher unbegründetes Glücksgefühl bei einem der Songs mitschwingt?
Ich hab da mal eine youtube-Playlist gemacht mit meinen Top 20, die man auf zB charthistory.de auf die Woche genau nachlesen kann. "Fernando" von ABBA war auf Nummer 1. Hm, sagt uns das was?
Welcher Song mag wohl einen Hinweis geben auf die zukünftige Existenz? "Die kleine Kneipe" von Peter Alexander, oder "You see the trouble with me" von Barry White?


Keine Ahnung, ob mich diese Lieder damals geprägt haben. Am meisten rockt mich persönlich Roger Whittackers "River Lady" und der funky Basslauf von Hot Chocolates "Don't stop it now". Die 70er Charts waren jedenfalls besser zum Kindermachen, als die heutigen.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Das Jahr des Affen

Das Jahr des Schafs/der Ziege ist fast vorbei. Am 8. Februar beginnt das Jahr des Affen. Der Affe ist aktiv, schnell, laut, neugierig, dreist, mehr auf den eigenen Vorteil bedacht. Er nutzt den Augenblick und plant nicht in die Zukunft. Der Affe lernt durch beobachten und nachmachen. Er ist ein Allesfresser.
Das Jahr wird also schriller, verrückter, überraschender und weniger von Herden-Phänomenen, als von wahnsinnig-anmutenden Einzelaktionen lauter Schreihälse charakterisiert sein, mit Blitz-Aktionen, die aber schnell wieder verebben. Beständigkeit ist dieses Jahr nicht so. Der Affe kommt aus dem Baum, macht Lärm und verschwindet wieder.
Zusätzlich zum Affen-Jahr herrscht dieses Jahr nichtmehr das Holz-Element, sondern das Feuer-Element, was dem Affen noch zusätzlich anheizt: Das Chi ist nicht mehr am Wachsen, sondern in der Kulmination, um nicht zu sagen Explosion. 
Also: Greifen wir die Gelegenheiten schnell, Seien wir einfallsreich und scheissen mal drauf, was die anderen sagen, so wird der Erfolg unser sein!

Für unsere allseits beliebte Bastellanleitung des Jahres-Regenten in Form, Farbe und Material fengshuimäßig bauen wir uns also einen Affen rot aus Plastik oder Blech, oder stachelig/zackig. Oder wir besorgen uns einen Plastik-Affen und malen ihn rot an und stellen ihn in der Wohnung in den Quadranten unseres eigenen Sternzeichens aus folgendem Graph:

Action bei Tiger, Hase, Pferd und Schlange, weil der Affe eigentlich vom Metallelement ist, somit gäbe es Konflikte mit Feuer- und Holz-Zeichen. Aber: Kann man was machen.

Ersteinmal brauchen wir einen Affen. Man könnte zB eine rote Verpackung von Cola oder Duschgel zerschneiden, aber ich habe eine Bastelanleitung für einen Origami-Affen gefunden, wie ich sie nicht besser hätte machen können. Zwar hat Origami so viel mit Feng Shui zu tun, wie ein Gasthof mit Gustav, aber es gibt buntes metallisch-glänzendes Aluminium beim Bastelladen in der Stadt, Metall ist ansich das Element des Affen fengshuimäßig, und dann besteht der Affe nachher relativ aus Dreiecken, was das Feuerelement auf der Form-Ebene unterstützt.



Nun die Elementarkonflikte: pferd- und schlangegeborene ausgleichen den Konflikt Metall-Feuer mit Erde. Das heißt, auf Formebene was viereckiges, waagrechtes zum Affen: eine Bank, einen Bilderrahmen, was passt. Oder auf der Farbebene was in gelb oder braun, einen Hintergrund zum Beispiel. Oder einen Steinfels funktional.
Tiger und Hasen trifft der Konflikt Metall-Holz. Vermittler ist hierbei Wasser: Auf Formebene was hängendes, was nach unten zeigt, farblich schwarz oder blau oder ein Glastropfen oder ein Bild von Wasser.

Schickt doch ein Bild Eures Feuer-Affen an fengshuifreiburg@gmx.de , Einsendeschluß 8. Februar, Beginn des Feueraffenjahrs; der/die mit dem schönsten Affen bekommt eine gratis Fengshui-Beratung vom Meister.