Samstag Nachmittag an einem der belebtesten Plätze Freiburgs, dem Augustinerplatz. Den Profi kannte ich nur von Fotos, doch wo war er? Der ein oder andere sah ihm ähnlich, aber es gab keine Anstalten eines Rituals oder irgendwas. Und dann kam er ums Eck mit seiner Aura und ging unter den Baum wo sonst immer die Penner sitzen. Die Gruppe bestand aus so 15-20 Leuten aus nah und fern, jung und alt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde bildeten wir einen Kreis und sandten Vibes, dass wir wollten, dass alle auf der Welt glücklich seien, zur Einstimmung. Schon erregten wir die Aufmerksamkeit der Umgebung.
Genau gings darum, dass unten vor dem roten Antikladen mit dem dem Rundbogen ein Lotus war, der verschlossen war. Wir gingen also da hinunter, mitten auf den Weg, wo uns alle gut sehen konnten und bildeten wieder unseren Kreis. Der Chef wies uns an, in unser Herz zugehen, und dann "in die Tiefe", bis wir eine gewisse Ruhe spürten. Ich stellte mir also eine Tentakel aus meinem Solar Plexus vor, der runter durch Erdmantel zur Lava kringelte. Tatsächlich konnte ich ein Kribbeln in den Wadeln fühlen, welches verschwand, wenn ich mir den Tentakel tiefer vorstellte. Dort unten war er, der Lotus, ruhend.
Dann kam ein Auto und wollte durch, fuhr genau über unseren Kraftort und wir konnten weitermachen.
Wir verbanden unsere Herzchackren wieder mit dem Lotus und ließen ab von unserem Egoismus. Man dachte sich nun, dass alles was geschehen sollte, zum Wohl der Allgemeinheit/ der Schöpfung passierte. Nicht, dass man es aktiv forcierte, sondern dass man es zuließ, dass sich der Lotus nun öffnete.
Mir war immer noch unklar, ob er den Rennwagen oder die Seerose meinte.
Wieder mussten wir kurz wegen einem durchfahrenden Auto auf die Seite.
Weiter gings. Schon spürten die ersten, wie sich der Lotus öffnete und eine Kraft aufstieg, ein "Feuer". Andere aus der Gruppe sahen Kristallstäbe aus dem Boden ragen, andere Spürten "Marien-Energie". Mir fiel plötzlich auf, wie der Pennerbaum oben am August bunt zu leuchten anfing.
Weiter wurde offenbar, dass es sich um einen zweistöckigen Lotus handelte, aus der Erdzeit von Lemuria, weil er wohl mit dem Nabel-Chakra resonierte. Also reisten wir mental zurück in die Zeit, als sich die Signatur der Kraftorte auf der Erde manifestierte und dachten fest an unseren Lotus, der nun schön abging, sich zu enfalten. Die Power strömte unsere Chakren herauf bis zum Herzen, sagten einige. Ich fühlte mich jedenfalls schon viel wohler.
Also: Unten am Augustinerplatz ist das Zentrum eines aktiven zweistöckigen lemurischen Feuerlotus'. Der verströmt nun Freude und lebensspendende Energie. Der Lotus ansich ist so groß wie der ganze Platz. Der nächste bekannte Lotus ist irgendwo draussen bei der Brauerei Ganter, aber es war unklar, ob das auch ein Feuer-Lotus ist.
Dann gingen die einen in den Feierling-Biergarten (meinen Vorschlag vom Kastaniengarten wegen besserem Bier und Sonne wurde abgelehnt, weil man nach einer Landschaftsheilung immer in der Nähe trinkt), die anderen gingen lieber ins Café. Es wurde privat und wir benahmen uns wieder normal.
Ich ging nachher noch mehrmals über den Lotus, hab aber nix besonderes mehr gespürt, ausser dass mich einige Leute in der Stadt komisch angeglotzt haben.
Wer Interesse hat, an einem Landschaftsheilungsseminar in Freiburg, sagt mir Bescheid. Ab 5 Leute würde der Meister eines machen.
Samstag, 17. März 2012
Meine erste Landschaftsheilung
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Augustinerplatz,
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Sonnenbrillen, mp3-Spieler und Headsettelefonie als Zivilisationskrücken der Stadtmenschen
Ich wohn in einer Stadt mit vielen anderen Menschen. Aber sie machen nicht mit.
Die Sonnenbrille:
Ich weiß nicht, ob die Sonne heute heller scheint als früher, aber mich stört es, die Gesichter meiner Mitmenschen nicht zu sehen. Um mit einem Mitmenschen in Kontakt zu treten wendet die Pädagogik den direkten Blick von Auge zu Aug an, der da einseitig willentlich unterbunden wird. Der Blick in die Augen verrät vielleicht den Gesundheits- und Gemütszustand, den die nicht verraten wollen, weil die selber nicht damit zufrieden sind. Anstatt daran was zu ändern, kann man eine Sonnenbrille aufsetzen.
Selbst wenn die Albedo der Stahlglasbetonwüste heutzutage stärker ist, als die des natürlichen menschlichen Lebensraums, so ist es dennoch unnötig, nach Sonnenuntergang mit diesen Brillen rumzulaufen, außer die Gesundheits- und Gemütszustände sind unerträglich für sich und/oder andere. Dein Status ist somit nicht "Sich-Gucci-oder-Prada-leisten-könner" sondern "Sich-mit-seinen-Problemen-nicht-auseinandersetzen" bzw "Ich-will-mit-anderen-nix-zu-tun-haben".
Der mp3-Spieler:
Neulich mit dem U. beim Grillen: Ich schür das Feuer an, er sitzt daneb'. Ich frag ihn was, er reagiert nicht. Hat er wieder seine heftige Trashmusik im Ohr, die ihm lieber ist. Das nächste Mal hab ich allein gegrillt und U. blieb hungrig und mit sich selbst.
Das Ohr ist ein ständiger Sensor für Signale in der Umwelt. In unserer Umgebung gibt es Signale, die wir als angenehm empfinden, wie das Zwitschern der Singvögel oder den Zuruf eines Freundes. Es gibt auch akustisches, das wir nicht so gerne hören, wie das laute temperamentvolle Geschnatter meiner südländischen Nachbaren, das mich heute aufgeweckt hat, oder das laszive Stöhnen der Ische meines anderen Nachbaren, welches mich gestern aufgeweckt hat, oder das Scheppern der Strassenbahnen, das Stimmengewirr einer viel zu dicht gedrängten Menschenmenge, Bauarbeiten oder Dubstep. Vielen dieser Signale kann man sich im Stadtleben nicht entziehen, sie aber überblenden mit der Lieblingsmusik. Am besten schottet man sich mit möglichst großen Kopfhörern von den anderen ab, damit diese auch sehen: "der will in seiner eigenen Welt bleiben". Ich mach das auch bei Bahnfahrten, manchmals, weil die Züge zu nervig scheppern und sich andere Passagiere laut unterhalten über was, das mich weder interessiert, noch betrifft, als seien sie allein auf der Welt.
Vorgestern nach dem Training hörte ich an der Straßenbahnhaltestelle schöne Junior-Delgado-Musik, um mir die gute Laune aufgrund der sportlich ausgeschütteten Endorphine nicht durch 12 Minuten Wartezeit im dunklen kalten Haslach zu verderben. Da setzt sich neben mich eine alte Oma und rockt mit Kopf, Händen und Beinen rhythmisch. Sie hatte keinen mp3-Player, sondern Parkinson wahrscheinlich. Kopfhörermusikhörer wie ich bewegen sich nicht.
Die Headset-Telefonie:
Auch laute Selbstgespräche sind eigentlich ein Zeichen eines neurologischen Schadens. Immer öfter begegnet man nun solchen Menschen, die sich scheinbar mit jemand unterhalten, obwohl niemand da ist. Sie haben einen Knopf im Ohr, womit sie sich, wie eben festgestellt, von der gegebenen Umwelt abschotten und sich in eine eigene Welt begeben, die nicht mehr durch Raum definiert ist. Eine modifizierte Form des Sozialen Aggregats. Der örtlich Anwesende spielt keine Rolle mehr. Zugleich sind die Headset-Telefonie-Nutzer schon dermaßen ihrer Umwelt entkoppelt, dass sie keine Empathie für die Mitmenschen ohne Knopf im Ohr aufbringen können, die ihr Gespräch weder betrifft, noch interessiert, geschweige denn sie daran teilnehmen lassen können würden/wollen. Somit stellen sie sich über ihre Mitmenschen, was historisch immer wieder zu Katastrophen geführt hat. Das Prangere ich an!
Das iPhone, womit sich mir meine Umweltteilnehmer oft mehrheitlich in die eigenen Umwelten entziehen, will ich gar nicht erwähnen. Wir haben die Grenze des dreidimensionalen Raumes überwunden, jedoch zu dem Preise, dass sich die Anzahl derer, mit denen wir sprechen reziprok reduziert. Das, wenn die Menschen nicht mehr miteinander reden können, heißt in der Bibel "Babylon".
Gestern hab ich den kleinen Hoscht-Kevin, genannt "Horke" getroffen; er ist neu in der Welt. Er hat noch keinen facebook-Account, noch keinen Kopfhörer und keine Sonnenbrille, und er hat geweint.
Ich will damit nur sagen, dass ich nicht weiß, ob ein Leben abhängig von der Elektronik der Großkonzerne besser ist, als das, wie Gott uns nach seinem Abbild schuf. Vielleicht ist es ja genau der Dimensionssprung den uns alte Prophezeiungen und neue Gurus für 2012 voraussagen. Wir sollten diese Entwicklung nur bewusst steuern, um zu überleben.
Die Sonnenbrille:
Ich weiß nicht, ob die Sonne heute heller scheint als früher, aber mich stört es, die Gesichter meiner Mitmenschen nicht zu sehen. Um mit einem Mitmenschen in Kontakt zu treten wendet die Pädagogik den direkten Blick von Auge zu Aug an, der da einseitig willentlich unterbunden wird. Der Blick in die Augen verrät vielleicht den Gesundheits- und Gemütszustand, den die nicht verraten wollen, weil die selber nicht damit zufrieden sind. Anstatt daran was zu ändern, kann man eine Sonnenbrille aufsetzen.
Selbst wenn die Albedo der Stahlglasbetonwüste heutzutage stärker ist, als die des natürlichen menschlichen Lebensraums, so ist es dennoch unnötig, nach Sonnenuntergang mit diesen Brillen rumzulaufen, außer die Gesundheits- und Gemütszustände sind unerträglich für sich und/oder andere. Dein Status ist somit nicht "Sich-Gucci-oder-Prada-leisten-könner" sondern "Sich-mit-seinen-Problemen-nicht-auseinandersetzen" bzw "Ich-will-mit-anderen-nix-zu-tun-haben".
Der mp3-Spieler:
Neulich mit dem U. beim Grillen: Ich schür das Feuer an, er sitzt daneb'. Ich frag ihn was, er reagiert nicht. Hat er wieder seine heftige Trashmusik im Ohr, die ihm lieber ist. Das nächste Mal hab ich allein gegrillt und U. blieb hungrig und mit sich selbst.
Das Ohr ist ein ständiger Sensor für Signale in der Umwelt. In unserer Umgebung gibt es Signale, die wir als angenehm empfinden, wie das Zwitschern der Singvögel oder den Zuruf eines Freundes. Es gibt auch akustisches, das wir nicht so gerne hören, wie das laute temperamentvolle Geschnatter meiner südländischen Nachbaren, das mich heute aufgeweckt hat, oder das laszive Stöhnen der Ische meines anderen Nachbaren, welches mich gestern aufgeweckt hat, oder das Scheppern der Strassenbahnen, das Stimmengewirr einer viel zu dicht gedrängten Menschenmenge, Bauarbeiten oder Dubstep. Vielen dieser Signale kann man sich im Stadtleben nicht entziehen, sie aber überblenden mit der Lieblingsmusik. Am besten schottet man sich mit möglichst großen Kopfhörern von den anderen ab, damit diese auch sehen: "der will in seiner eigenen Welt bleiben". Ich mach das auch bei Bahnfahrten, manchmals, weil die Züge zu nervig scheppern und sich andere Passagiere laut unterhalten über was, das mich weder interessiert, noch betrifft, als seien sie allein auf der Welt.
Vorgestern nach dem Training hörte ich an der Straßenbahnhaltestelle schöne Junior-Delgado-Musik, um mir die gute Laune aufgrund der sportlich ausgeschütteten Endorphine nicht durch 12 Minuten Wartezeit im dunklen kalten Haslach zu verderben. Da setzt sich neben mich eine alte Oma und rockt mit Kopf, Händen und Beinen rhythmisch. Sie hatte keinen mp3-Player, sondern Parkinson wahrscheinlich. Kopfhörermusikhörer wie ich bewegen sich nicht.
Die Headset-Telefonie:
Auch laute Selbstgespräche sind eigentlich ein Zeichen eines neurologischen Schadens. Immer öfter begegnet man nun solchen Menschen, die sich scheinbar mit jemand unterhalten, obwohl niemand da ist. Sie haben einen Knopf im Ohr, womit sie sich, wie eben festgestellt, von der gegebenen Umwelt abschotten und sich in eine eigene Welt begeben, die nicht mehr durch Raum definiert ist. Eine modifizierte Form des Sozialen Aggregats. Der örtlich Anwesende spielt keine Rolle mehr. Zugleich sind die Headset-Telefonie-Nutzer schon dermaßen ihrer Umwelt entkoppelt, dass sie keine Empathie für die Mitmenschen ohne Knopf im Ohr aufbringen können, die ihr Gespräch weder betrifft, noch interessiert, geschweige denn sie daran teilnehmen lassen können würden/wollen. Somit stellen sie sich über ihre Mitmenschen, was historisch immer wieder zu Katastrophen geführt hat. Das Prangere ich an!
Das iPhone, womit sich mir meine Umweltteilnehmer oft mehrheitlich in die eigenen Umwelten entziehen, will ich gar nicht erwähnen. Wir haben die Grenze des dreidimensionalen Raumes überwunden, jedoch zu dem Preise, dass sich die Anzahl derer, mit denen wir sprechen reziprok reduziert. Das, wenn die Menschen nicht mehr miteinander reden können, heißt in der Bibel "Babylon".
Gestern hab ich den kleinen Hoscht-Kevin, genannt "Horke" getroffen; er ist neu in der Welt. Er hat noch keinen facebook-Account, noch keinen Kopfhörer und keine Sonnenbrille, und er hat geweint.
Ich will damit nur sagen, dass ich nicht weiß, ob ein Leben abhängig von der Elektronik der Großkonzerne besser ist, als das, wie Gott uns nach seinem Abbild schuf. Vielleicht ist es ja genau der Dimensionssprung den uns alte Prophezeiungen und neue Gurus für 2012 voraussagen. Wir sollten diese Entwicklung nur bewusst steuern, um zu überleben.
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Donnerstag, 15. März 2012
Sehet die Krähen: Sie jäten nicht und ernten trotzdem!
Gestern kam dann dieses Buch mit der Post, lang erwartet und aktuell willkommen, vorbestellt im Versand. Die freundliche Autorin schreibt über Landschaftsquantenheilung - genau das suche ich grad. Und dann beginnt das Buch auch noch mit einem meiner beiden Lieblingswitze, den ich erst Vorgestern erzählt habe.
Das Vorwort schrieb der eine Mensch aus dem Nachbardorf, der als so Aura- und Landschaftsseminare hält und just übermorgen nachmittags am August um 3 eine Landschaftsheilung und tagsdrauf eine Gratis-Aura-Sache im nahem Umland macht.
Dann wach ich heut auf mit krassem Schmerz hinterm Ohr. Könnte der Lymphknoten, eine eitrige Wurzelhalsenzündung im Stockzahn, ein böser Pfropfen. oder Sonstwas sein. Aus Pflichtgefühl schleppe ich mich in die Arbeit, später als sonst weil was ausfiel, verliere unterwegs mein Fahrradschloß, halte an, und vor mir steht ein LomiLomi-Masseur mit der Berufung "Bewußtseinserweiterung. Der sieht sofort, dass ich mich nur verlegen hab und zeigt mir Kniffe wie ich den verspannten Muskel selber polar ausstreichen kann.
Mei, is des grad alles wieder esoterisch!
...und die krasse Venus-Jupiter-Konjunktion in Opposition zum Mars im Löwe!
Dienstag, 13. März 2012
Abenteuer Bowlen
Die Kollegin war heut da, auf nur 1 Bier, weil sie musste gleich weiter. Sie hatte zum Bowling ausgemacht, und ich hatte nichts besseres vor grad.
Über BlindAd(-venture) treffen sich vornehmlich freiburger Studenten zu Freizeitabenteuern mit Unbekannten. So kommt sie drauf. Das ganze fand statt in einem Bowlingcenter beim Eisstadion draussen. Man checkt da ein, geht zum Tresen und sagt seinen Künstlernamen und seine Schuhgröße, der Rest läuft von selber. Man zieht diese Schuhe an und geht zu der Bahn, die einem der Mitarbeiter zuweist. Es gibt so ein Dutzend Bahnen und neben´dran eine Tennishalle. Über jeder Bahn hängt ein Monitor, auf dem die Punkte stehen, und wo der Name blinkt wann man dran ist, zu werfen.
Es gibt verschiedene Kugeln ("Bälle") in schwulen Farben. Die Kugeln unterscheiden sich in Farbe und Gewicht, wobei die Größe der Grifflöcher analog mit dem Kugelgewicht ansteigt. Die Profis bringen ihre eigenen Kugeln mit. Die Optik des Raumes weißt keine nennenswerte dekorative Gestaltung auf, denn sie nennen es einen "Konzentrationssport". Das schlimmste an diesem Laden ist die akustische Gestaltung: Musik schlechter wie im Café Atlantik auf scheiß Boxen, dazu das laute Gepolter der Kugeln auf den Bahnen. Gastronomisch gibts Ganter, Despo, Cocktails und Salate.
Außenrum sitzen Leute und schauen Fußball auf Fernsehern an.
Ziel beim Bowling ist es, in einem Spiel 3 Mal alle Kegel abzuräumen, dann gibts ein Freigetränk, angeblich.
Dazu hat jeder Spieler abwechselnd 20 Würfe Chance. Bei 4 Spielern dauert das schon über ne halbe Stunde, obwohl man kaum zum sitzen kommt, da die Reihenfolge doch zügig durchläuft, so dass kaum Unterhaltung stattfinden kann. Das chillig-gemütliche Flair von Big Lebowski ist Hollywood. Auch die Leute sind vornehmlich langweilige Nasen, bei denen es wohl daheim nicht so schön ist.
Zum Bowlen gibt es verschiedene Techniken. Meist steckt man alle außer Zeige- und Kleinen Finger in die Kugel und rollt sie stark mittig gegen den Kegelhaufen hinten. Die Treffer einer Kegel verfälschen den Lauf der wuchtigen Kugel nicht. Erschwerend kommt hinzu, dass der Boden saurutschig ist, gehört aber zum Konzept.
Naja und dann wirft man abwechselnd. 2x und dann ist der nächste dran. Automatisch kommen die Kugeln wieder zurück, stellen sich die Kegel wieder auf und zählt der Monitor Punkte. Man schmeißt einfach 2h lang immerwieder das Ding dahinter -was für ein Spaß!
Einer dieser blinden Abenteuerer hatte so eine Elektro-Zigarette, wie sie uns der Markt derzeit anbietet. Dafür muß er jede Woche eine neue Batterie kaufen, es schmeckt vom Inhalieren wie Shisha und wirkt eher wie ein Kuli, auf dem man rumkaut. Das so am Rande.
Alles in allem kostet der Spaß dort soviel wie 2x Kino. Ich hab relativ abgeloost, hab auch den einoderanderen Homerun geschossen, aber so wirklich geht einem da keiner ab. Auf einer Skala von 1-3 bekommt diese Beschäftigung eine lahme 1.
Fazit: Bowlen den Bowlern / ...wers braucht...!
Über BlindAd(-venture) treffen sich vornehmlich freiburger Studenten zu Freizeitabenteuern mit Unbekannten. So kommt sie drauf. Das ganze fand statt in einem Bowlingcenter beim Eisstadion draussen. Man checkt da ein, geht zum Tresen und sagt seinen Künstlernamen und seine Schuhgröße, der Rest läuft von selber. Man zieht diese Schuhe an und geht zu der Bahn, die einem der Mitarbeiter zuweist. Es gibt so ein Dutzend Bahnen und neben´dran eine Tennishalle. Über jeder Bahn hängt ein Monitor, auf dem die Punkte stehen, und wo der Name blinkt wann man dran ist, zu werfen.
Es gibt verschiedene Kugeln ("Bälle") in schwulen Farben. Die Kugeln unterscheiden sich in Farbe und Gewicht, wobei die Größe der Grifflöcher analog mit dem Kugelgewicht ansteigt. Die Profis bringen ihre eigenen Kugeln mit. Die Optik des Raumes weißt keine nennenswerte dekorative Gestaltung auf, denn sie nennen es einen "Konzentrationssport". Das schlimmste an diesem Laden ist die akustische Gestaltung: Musik schlechter wie im Café Atlantik auf scheiß Boxen, dazu das laute Gepolter der Kugeln auf den Bahnen. Gastronomisch gibts Ganter, Despo, Cocktails und Salate.
Außenrum sitzen Leute und schauen Fußball auf Fernsehern an.
Ziel beim Bowling ist es, in einem Spiel 3 Mal alle Kegel abzuräumen, dann gibts ein Freigetränk, angeblich.
Dazu hat jeder Spieler abwechselnd 20 Würfe Chance. Bei 4 Spielern dauert das schon über ne halbe Stunde, obwohl man kaum zum sitzen kommt, da die Reihenfolge doch zügig durchläuft, so dass kaum Unterhaltung stattfinden kann. Das chillig-gemütliche Flair von Big Lebowski ist Hollywood. Auch die Leute sind vornehmlich langweilige Nasen, bei denen es wohl daheim nicht so schön ist.
Zum Bowlen gibt es verschiedene Techniken. Meist steckt man alle außer Zeige- und Kleinen Finger in die Kugel und rollt sie stark mittig gegen den Kegelhaufen hinten. Die Treffer einer Kegel verfälschen den Lauf der wuchtigen Kugel nicht. Erschwerend kommt hinzu, dass der Boden saurutschig ist, gehört aber zum Konzept.
Naja und dann wirft man abwechselnd. 2x und dann ist der nächste dran. Automatisch kommen die Kugeln wieder zurück, stellen sich die Kegel wieder auf und zählt der Monitor Punkte. Man schmeißt einfach 2h lang immerwieder das Ding dahinter -was für ein Spaß!
Einer dieser blinden Abenteuerer hatte so eine Elektro-Zigarette, wie sie uns der Markt derzeit anbietet. Dafür muß er jede Woche eine neue Batterie kaufen, es schmeckt vom Inhalieren wie Shisha und wirkt eher wie ein Kuli, auf dem man rumkaut. Das so am Rande.
Alles in allem kostet der Spaß dort soviel wie 2x Kino. Ich hab relativ abgeloost, hab auch den einoderanderen Homerun geschossen, aber so wirklich geht einem da keiner ab. Auf einer Skala von 1-3 bekommt diese Beschäftigung eine lahme 1.
Fazit: Bowlen den Bowlern / ...wers braucht...!
Mittwoch, 7. März 2012
Die Geschichte mit der Tasse
Die Tasse am Morgen ist mir sehr wichtig.
Wenn der Tag schon beginnt mit den scharfen Kanten von einem Sprung, oder einer Aggression von Sperrmüll, dann wird die Welt schwerer besser.
Alles hat seine Zeit hier. Auch die schöne Blutspende-Tasse von der Uniklinik. Hier gibts für jede Blutspende quasi 25€ und beim 2. Mal die Tasse mit Blutgruppe. Das und ein Mädchen, was sich heute noch eins drauf einbilden könnte, führten zu 2 Blutspenden meinerseits und ner wunderbaren Tasse mit der Message drauf "B Positiv!" in weiß mit roten Bluttropfen in ComicSansSerif. Dank stabilem Stand war sie erdbebensicher auf der Armlehne. Aber hatte seine Zeit, wie alles im Leben.
Das Gejammere bei Freunden führte zu einer Tasse mit Scharte und Italia-Fußball-Motiven. Ich will morgens aber auch nicht immer an Italien denken müssen.
Beim Ebay hattens sogar eine, aber mit der falschen Blutgruppe. Andere lustige Tassen gabs zu Hauf. Ein Klick zuviel und die ersteigerte Tasse mit dem Hunde-Motiv, das aus der Tasse als Hundekopf rauskommt zum Hängel, war nur eine Espresso-Tasse. Als sie dann kam, war die Untertasse gebrochen,...)
Nun nahm ich mir einen Nachmittag Zeit um über ne Stunde lang im Warenhaus, mir die Tasse für die nähere Zukunft genau auszusuchen. Gerne hätte ich eine von Bauscher oder Seltmann erworben, aber ersteres hatten sie nicht im Sortiment und letzteres konnte meinen Ansprüchen nicht gerecht werden.
Viele Tassen hab ich hochgehoben, Gewicht gecheckt, Griffgefühl, kinesiologischen Kniffe zum aufspühren positiver Vibes angewandt, dann wieder hingestellt, nächste Tasse ... und nach über ner Stunde konnte ein thüringer Hersteller Jubeln.
Die neue Tasse erfüllt alle Anforderungen von Farbe, Form, Motiv, Standfestigkeit, Biege- und Beißfestigkeit und einer gewissen altbackenen Ästhetik wieder, und es kann gut gehen mit ihr.
Jetzt laber ich und dann sagt die H., sie glaubt, sie hätt' und hat tatsächlich ne Blutspendetasse in B+ daheim und gibt sie her. Allerdings in rot(!) Jetzt hab ich 2 Tassen, der Geschirrschrank quillt über. Welche Tasse wird es als nächstes treffen? Dann wird auch nicht schadesein, weil wieder Platz wird. So ist das.
Wenn der Tag schon beginnt mit den scharfen Kanten von einem Sprung, oder einer Aggression von Sperrmüll, dann wird die Welt schwerer besser.
Die Tasse kommt morgens noch VORM Kaffee!
Ich hatte eine Tasse, die perfekt war. Ihre Zeit war nun vorbei - der Kruge ging nun ab vom Brunnen zu Bruch.Alles hat seine Zeit hier. Auch die schöne Blutspende-Tasse von der Uniklinik. Hier gibts für jede Blutspende quasi 25€ und beim 2. Mal die Tasse mit Blutgruppe. Das und ein Mädchen, was sich heute noch eins drauf einbilden könnte, führten zu 2 Blutspenden meinerseits und ner wunderbaren Tasse mit der Message drauf "B Positiv!" in weiß mit roten Bluttropfen in ComicSansSerif. Dank stabilem Stand war sie erdbebensicher auf der Armlehne. Aber hatte seine Zeit, wie alles im Leben.
Das Gejammere bei Freunden führte zu einer Tasse mit Scharte und Italia-Fußball-Motiven. Ich will morgens aber auch nicht immer an Italien denken müssen.
Beim Ebay hattens sogar eine, aber mit der falschen Blutgruppe. Andere lustige Tassen gabs zu Hauf. Ein Klick zuviel und die ersteigerte Tasse mit dem Hunde-Motiv, das aus der Tasse als Hundekopf rauskommt zum Hängel, war nur eine Espresso-Tasse. Als sie dann kam, war die Untertasse gebrochen,...)
Nun nahm ich mir einen Nachmittag Zeit um über ne Stunde lang im Warenhaus, mir die Tasse für die nähere Zukunft genau auszusuchen. Gerne hätte ich eine von Bauscher oder Seltmann erworben, aber ersteres hatten sie nicht im Sortiment und letzteres konnte meinen Ansprüchen nicht gerecht werden.
Viele Tassen hab ich hochgehoben, Gewicht gecheckt, Griffgefühl, kinesiologischen Kniffe zum aufspühren positiver Vibes angewandt, dann wieder hingestellt, nächste Tasse ... und nach über ner Stunde konnte ein thüringer Hersteller Jubeln.
Die neue Tasse erfüllt alle Anforderungen von Farbe, Form, Motiv, Standfestigkeit, Biege- und Beißfestigkeit und einer gewissen altbackenen Ästhetik wieder, und es kann gut gehen mit ihr.
Jetzt laber ich und dann sagt die H., sie glaubt, sie hätt' und hat tatsächlich ne Blutspendetasse in B+ daheim und gibt sie her. Allerdings in rot(!) Jetzt hab ich 2 Tassen, der Geschirrschrank quillt über. Welche Tasse wird es als nächstes treffen? Dann wird auch nicht schadesein, weil wieder Platz wird. So ist das.
Samstag, 25. Februar 2012
Einladung zur Fastenzeit
In der Reihe "Roots'n'Culture" wollte ich mal darauf hinweisen, dass grad die traditionelle Fastenzeit des westlichen Kulturkreises begonnen hat. Wer da im Sommer immer neidig ist, dass die Orientalen Ramadan machen, der könnte sich hier nun eine Scheibe abspecken.
Zwischen Carneval und Hasenfest mussten sich die Leute früher Milch, Fleisch, Schocki und ähnlichem enthalten. Heute muß keiner mehr, aber man kann! Für den Körper wäre es wellnessmäßig, mit der Mutter Erde zu gehen, denn die Blätter und Kräuter, die sie uns jetzt darbietet, entschlacken fett. Schaut mal nach Wegerich für Tee, oder frischem Löwenzahn für Salat oder anstatt Rucola auf die Pizza (nicht von Hundewiesen sammeln!)
Wusstet ihr, dass es bei uns 6 verschiedene Sorten Brennnesseln gibt? Die frischen Triebe übers Spiegelei, als Tee oder als Spinat versorgen uns mit den Inhaltsstoffen, die unser Körper grad braucht.
Auch die frischen Blätter der Waldapotheke stellen viel Gesundes für uns bereit: Brom- und Himbeerblätter oder Weidenkätzchen frisch gegessen mag für den ein oder anderen ein ungewohntes Geschmackserlebnis sein, weil bio! Ihr könnt Weidenzweige jetzt schon in die Stube stellen und zuschauen, wie der Frühling wächst und die fertigen Kätzchen dann mit Argan-Öl und Zimt in einer Pfanne anrichten und dann über die Nachspeise kippen, das ist schmackhafter und lustiger.
Jetzt gibts auch schon die frischen Triebspitzen von Tannen und Fichten. Dazu einfach die Augen offen halten nach frisch gefällten Koniferengipfeln und die hellgrünen Teile an den Zweigenden abrupfen, mit viel Zucker in einem Glas in die Sonne stellen, gibt einen köstlichen veganen Brotaufstrich!
Weiter ist auch jetzt die gute Zeit, sich geistig zu entschlacken, in sich zu gehen um die Gedanken und Gefühle, die wir sinnlos schon eine ganze Weile mit uns rumschleppen, loszulassen. Redet mit dem Bach, er wird Euch zuhören und Euren Scheiß mit dem Schmelzwasser wegspülen. Und nicht vergessen: Trinken trinken trinken!
Zwischen Carneval und Hasenfest mussten sich die Leute früher Milch, Fleisch, Schocki und ähnlichem enthalten. Heute muß keiner mehr, aber man kann! Für den Körper wäre es wellnessmäßig, mit der Mutter Erde zu gehen, denn die Blätter und Kräuter, die sie uns jetzt darbietet, entschlacken fett. Schaut mal nach Wegerich für Tee, oder frischem Löwenzahn für Salat oder anstatt Rucola auf die Pizza (nicht von Hundewiesen sammeln!)
Wusstet ihr, dass es bei uns 6 verschiedene Sorten Brennnesseln gibt? Die frischen Triebe übers Spiegelei, als Tee oder als Spinat versorgen uns mit den Inhaltsstoffen, die unser Körper grad braucht.
Auch die frischen Blätter der Waldapotheke stellen viel Gesundes für uns bereit: Brom- und Himbeerblätter oder Weidenkätzchen frisch gegessen mag für den ein oder anderen ein ungewohntes Geschmackserlebnis sein, weil bio! Ihr könnt Weidenzweige jetzt schon in die Stube stellen und zuschauen, wie der Frühling wächst und die fertigen Kätzchen dann mit Argan-Öl und Zimt in einer Pfanne anrichten und dann über die Nachspeise kippen, das ist schmackhafter und lustiger.
Jetzt gibts auch schon die frischen Triebspitzen von Tannen und Fichten. Dazu einfach die Augen offen halten nach frisch gefällten Koniferengipfeln und die hellgrünen Teile an den Zweigenden abrupfen, mit viel Zucker in einem Glas in die Sonne stellen, gibt einen köstlichen veganen Brotaufstrich!
Weiter ist auch jetzt die gute Zeit, sich geistig zu entschlacken, in sich zu gehen um die Gedanken und Gefühle, die wir sinnlos schon eine ganze Weile mit uns rumschleppen, loszulassen. Redet mit dem Bach, er wird Euch zuhören und Euren Scheiß mit dem Schmelzwasser wegspülen. Und nicht vergessen: Trinken trinken trinken!
Samstag, 18. Februar 2012
Der Sheriff hat mich interviewt
so kuhl bin ich jetzt schon. Es geht um Reggae in Freiburg. Kennt Ihr die Seite?
für die Freunde verschnupfter Nasalstimmen:
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